Beliebte Amazonen-Arten im Portrait

Die Gelbnackenamazone (Amazona auropalliata) gilt neben dem Graupapagei als eine der weltbesten Sprecherinnen und lernt Melodien mit erstaunlicher Klarheit. Die Blaustirnamazone (Amazona aestiva) ist ein fröhlicher, robuster Familienvogel mit clownhaftem Verhalten. Die Ecuador-Amazone (Amazona lilacina) und Orangeflügelamazone (Amazona amazonica) sind etwas kompakter, sanfter und ruhiger im Wesen.

Fütterung: Schutz vor Fettleber & Übergewicht

Im Gegensatz zu Aras neigen Amazonen bei reiner Körnerfütterung extrem schnell zu Verfettung und Leberschäden. Ihre Nahrung sollte zu 70 % aus fettarmen Bio-Pellets, zu 25 % aus frischem Gemüse (Brokkoli, Karotten, Paprika, Blattgrün) und nur zu maximal 5 % aus Saaten als Belohnung bestehen.

Hormonelle Phasen im Frühjahr verstehen

Geschlechtsreife Amazonen (ab ca. 4–5 Jahren) zeigen im Frühjahr ein ausgeprägtes Territorialverhalten („Frühlingsgefühle"). Durch geregelte 12-stündige Nachtruhezeiten, Verzicht auf dunkle Nisthöhlen und konsequentes positives Belohnungstraining lässt sich diese Phase harmonisch steuern.

Amazonen in unserem aktuellen Zuchtbestand

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Amazonen: Häufig gestellte Fragen

Amazonen haben eine hohe Lebenserwartung von 50 bis über 60 Jahren.

Ja! Besonders Gelbnacken- und Blaustirnamazonen sind berühmt für ihr klares Sprachvermögen und das Singen von Liedern.

Ein Gehege von mindestens 90 x 70 x 120 cm mit 2,0 bis 2,5 cm Gitterabstand und täglicher Freiflug.

Die meisten Amazonen sind in Anhang B gelistet; Gelbnacken- und Kaiseramazonen stehen im strengeren Anhang A.